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Neue Instrumente für mehr Risikokapital

23.05.2016

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie Sigmar Gabriel hat am 15.03.2016 gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden des Europäischen Investitionsfonds (EIF) Pier Luigi Gilibert und KfW-Vorstandsmitglied Dr. Ingrid Hengster den Startschuss für zwei neue, großvolumige Instrumente für mehr Risikokapital in Deutschland gegeben: Der Fonds 'coparion' hat ein Volumen von 225 Mio. Euro und richtet sich an Unternehmen in der Start-up- und frühen Wachstumsphase. Die ERP/EIF-Wachstumsfazilität hat ein Volumen von 500 Mio. Euro und soll großvolumiges Wachstum ermöglichen.

Standort Deutschland wird für Wagniskapital attraktiver

Mit diesem Angebot wird der Standort Deutschland für Wagniskapital attraktiver. Bundesminister Gabriel: "Gründerinnen und Gründer setzen neue Ideen in die Praxis um und schaffen Arbeitsplätze. Unsere Start-ups erhalten international viel Aufmerksamkeit, doch der deutsche Wagniskapitalmarkt ist im Verhältnis zu unserer Wirtschaftskraft immer noch zu klein. Wir müssen deshalb die Rahmenbedingungen verbessern und unseren Standort für Wagniskapital attraktiver machen. Das brauchen Unternehmen, um ihre innovativen Technologien auf den Markt zu bringen. Wir gehen deshalb mit unseren Partnern EIF und KfW neue Wege, um das Finanzierungsangebot zu erweitern und mehr privates Kapital zu mobilisieren."

Start-ups und junge Technologieunternehmen unterstützt

KfW-Vorstandsmitglied Dr. Ingrid Hengster zum Ko-Investitionsfonds coparion: "coparion unterstützt innovative Start-ups und junge Technologieunternehmen mit VentureCapital - marktnah, schnell und flexibel. In Zusammenarbeit mit allen Marktakteuren 'verdoppelt' der Ko-Investitionsfonds privates Kapital. Das gibt einen wichtigen Impuls für die Weiterentwicklung des Wagniskapitalmarktes und für die Stärkung des Gründungs- und Innovationsstandorts Deutschland."

(Quelle: BMWi)

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http://www.bmwi.de/DE/Presse/pressemitteilungen,did=757598.html