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Zusammenarbeit Schweiz-Lausitz wird konkret

09.10.2012

Bild: Gemeinsamer Workshop

Gemeinsamer Workshop

Bild: Besichtigung Industriepark "Schwarze Pumpe"

Besichtigung Industriepark "Schwarze Pumpe"

Bild: Besichtigung BTU Cottbus (PantaRhei)

Besichtigung BTU Cottbus (PantaRhei)

Die Schweizer Unternehmerreise vom 03.-05.10.2012 in die Lausitz auf Einladung von Oberbürgermeister Frank Szymanski (Cottbus), Bürgermeister Dr. Klaus-Peter Schulze (Spremberg) und Bürgermeister Manfred Heine (Spreetal) als Gastgeber zeigte ein bedeutendes wirtschaftliches Potenzial der Region für eine nachhaltige Zusammenarbeit mit der Schweiz.

"Dieser Besuch hat deutlich gemacht, dass die Präsentation der beiden Wachstumskerne in Bern und die dabei getroffenen Verabredungen erste Ergebnisse bringen. Zwei Cottbuser Unternehmen werden ihre Produkte am Schweizer Markt platzieren. Den begonnenen Dialog werden wir gemeinsam fortsetzen, weitere Unternehmenskooperationen initiieren, den gegenseitigen Informationsaustausch verstärken und in Perspektive ein virtuelles Schweiz-Lausitz-Kompetenzzentrum errichten" sagt Oberbürgermeister Frank Szymanski.

Neben einem Vertrieb in der Schweiz für Lausitzer Unternehmen konnte eine Kooperation in der Region mit einem Schweizer Unternehmer und eine Gründung eines Beratungs- und Steuerbüros für Ansiedlungen aus der Schweiz in die Lausitz als erste konkrete Ergebnisse erzielt werden, die über die Erwartungen des Treffens hinausgingen, wie Fritz Burkhalter, Vorsitzender des Swiss German Club ausführt.

Ein interessanter Ansatz der Zusammenarbeit wurde unter dem Aspekt des Währungskurses erarbeitet. Die Schweizer exportorientierten, produzierenden Unternehmen leiden unter dieser Situation durch Margenschwund, was die Unternehmen bei einer weiteren Verschärfung unmittelbar die Existenz gefährdet. Mit der Bildung eines "Schweizer Gewerbeparks" in der Lausitz und einer unbürokratischen Unterstützung aus einer Hand und den interessanten Förderprogrammen könnten Schweizer Unternehmen einen Produktionsteil in die Lausitz auslagern und so für den europäischen Markt ohne Kursbenachteiligung produzieren und damit auch den Stammsitz in der Schweiz stärken.

Seitens der Städte Cottbus und Spremberg und der Gemeinde Spreetal wird dieser Ansatz weiter entwickelt. Der Ausbau der angestoßenen Zusammenarbeit und die weiterführende Koordination liegt bei ASG Spremberg mbH, der EGC Entwicklungsgesellschaft Cottbus mbH und beim Swiss German Club.