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Internationale Konferenz "Biobasiertes Wirtschaften" in Potsdam

30.04.2015 09:00-18:00 Uhr, INSELHOTEL, Hermannswerder 30, 14473 Potsdam

Vorschaubild: Infoblatt Biobasiertes Wirtschaften

Infoblatt Biobasiertes Wirtschaften
(PDF / 414.0 kB)

Chancen für Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Europa

Auf dem Weg zur biobasierten Wirtschaft steht die Umstellung einer erdölbasierten auf eine biomassebasierte Wirtschaft im Zentrum der Aufmerksamkeit.
Um diesem Ansatz einen neuen Schub zu verleihen, wollen wir uns in der Hauptstadtregion mit diesem Thema auf einer internationalen Ebene und mit einem sehr breiten Branchenansatz befassen. Querdenken ist hier gefragt.

Wir laden Sie sehr herzlich ein zur internationalen Konferenz
"Biobasiertes Wirtschaften / Biobased Economy" am 30. April 2015 in Potsdam.

Oberste Priorität hat bei allen Überlegungen zum biobasierten Wirtschaften die Ernährungssicherung. Mit biobasiertem Wirtschaften bieten sich aber in vielen weiteren Branchen ungeahnte neue Geschäftschancen. Und zwar nicht nur mit den bisher üblichen Ansätzen, die darauf hinausliefen, Rohstoffe zu ersetzen, Energie effizienter einzusetzen oder Recycling zu betreiben. Hier geht es um neue Wertschöpfungsketten und ein „Über den Tellerrand schauen“. Die Gesundheitswirtschaft und die Chemiebranche können wichtige Beiträge dazu leisten. Die meisten heute produzierten Kunststoffe, viele Pharmazeutika und Kosmetika basieren auf Rohöl. Auch die Landwirtschaft, die Forst-/Fischereiwirtschaft und die Tourismusindustrie gehören als relevante Wirtschaftssektoren gleichermaßen zu einer biobasierten Industrie. Eine nachhaltige Bioökonomie bietet Lösungen für ökologische aber auch ökonomische Herausforderungen, benötigt jedoch die richtigen Impulse, um Prozess- und Produktentwicklungen in die richtigen Bahnen zu lenken. Ein wesentlicher Schritt auf diesem Weg ist die Konzentration auf biobasierte Wertschöpfungsketten und Stoffkreisläufe, die durch Koppelproduktion und Kaskadennutzung von Reststoffen gefördert und optimal genutzt werden sollen.
Biobasiertes Wirtschaften meint aber nicht nur die Umstellung von fossilen zu biobasierten Rohstoffen, sondern ermöglicht auch grundlegende Veränderung existierender Geschäftsmodelle: eine Distanzierung von einem sogenannten linearen Modell, wo Ressourcen gewonnen, verarbeitet und entsorgt werden, zu einem Modell, welches darauf abzielt, Produkte neu aufzulegen, zu reparieren oder zu recyceln.

Im Rahmen mehrerer Workshops werden mithilfe konkreter Projektvorhaben alle Stufen entlang der Wertschöpfungskette adressiert und diskutiert: von der Gewinnung der Rohstoffe über die Verarbeitung bis zum Design neuer Produkte.
Teilnehmer der Konferenz werden auf regionale und internationale Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Experten aus unterschiedlichen Branchen treffen, die mithilfe von guten Beispielen Chancen und Trends aufzeigen, aber auch Lücken in den Wertschöpfungsketten adressieren und Sie einladen, gemeinsame Lösungen anzudenken. Ausgewiesene Experten präsentieren nationale und europäische Unterstützungsmaßnahmen und stehen den Teilnehmern auch für weiterführende Beratungen zur Verfügung. Eine internationale Kooperationsbörse ermöglicht Ihnen zudem, sich mit potentiellen Partnern für künftige Projekte zu vernetzen.

Organisiert wird die Konferenz vom europaweit agierenden Enterprise Europe Network in der ZAB, in Zusammenarbeit mit den Clustern Kunststoffe und Chemie, Gesundheitswirtschaft, Ernährungswirtschaft und Tourismus.

Weitere Details und Anmeldung: http://www.b2match.eu/biobased2015

Bitte melden Sie sich zu dieser kostenfreien Veranstaltung online an unter

https://www.b2match.eu/biobased2015/registration

Kostenfreie Anmeldungen sind möglich bis: 25. April 2015

Weitere Informationen und Unterstützung bei der Anmeldung:

Enterprise Europe Network Berlin-Brandenburg;
Ulrike Munz; Tel: 0331 / 660-3221,
E-Mail: ulrike.munz@zab-brandenburg.de

Ein Infoblatt zur Veranstaltung finden Sie im Downloadbereich.

Quelle: http://www.ernaehrungswirtschaft-brandenburg.de/de/node/8980