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Die Teilmärkte der Kultur- und Kreativwirtschaft

Die Kultur- und Kreativwirtschaft gilt auch in Deutschland als eine Branche, die an Bedeutung zunimmt. Dies zeigen auch entsprechende Initiativen auf EU-Ebene und bundesdeutscher Ebene (z.B. Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung).

Unklar ist oft, welche unternehmerischen Aktivitäten zur Kultur- und Kreativwirtschaft gezählt werden sollen. In einem Forschungsbericht an das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie wurde erstmals eine allgemeingültige Definition für eine bundeseinheiltiche Regelung vorgeschlagen (zum Bericht).

Auch auf EU-Ebene wurden Ansätze für eine Definitionen der Kultur- und Kreativwirtschaft entwickelt. Einen wichtigen Beitrag dazu lieferte die Studie "The economy of culture in europe" von KEA European Affairs (zum Bericht).

Das Projekt URBAN CREATIVE POLES lehnt sich vor allem an die europäische Definition an, berücksichtigt aber die Einteilung auf bundesdeutscher Ebene. Als wesentliche Branchen bzw. Teilmärkte der Kultur- und Kreativwirtschaft werden demnach gezählt:

  • Markt für Darstellende Künste
  • Kunstmarkt
  • Filmwirtschaft
  • Rundfunkwirtschaft
  • Musikwirtschaft
  • Buchmarkt
  • Pressemarkt
  • Designwirtschaft
  • Architekturmarkt
  • Werbemarkt
  • Software-/Games-Industrie